Konzert in der St. Ursula Kapelle

Liebhaber barocker und klassischer Musik erlebten in der festlich erleuchteten St. Ursula Kapelle Neuburgweier einen Abend meisterhafter Kammermusik.

Nach langer Reise musste Dirigent Dmitri Subow erst sein Cembalo neu stimmen, während sein sechsköpfiges Ensemble Minsker Orchestermusiker zum Rhein und zur Eisdiele gehen konnte. Als dann die Glocken läuteten und die Gruppe in feierlichem Schwarz einzog, begrüßte sie der erste Applaus. Dieser steigerte sich von J.S. Bachs Suite h-Moll über G.Ph.Telemanns Suite „Burlesque Don Quixotte“ mit ihren farbenprächtigen musikalischen Geschichten bis zur modernen „Light Music“ in sechs Sätzen des Weißrussen Viktor Copytsco, in denen Barockflötistin Galina Matjukowa ihre ganze Palette an Strahlkraft und Temperament entfalten konnte. J. Haydns bearbeitete „Symphony Quintetto“ G-Dur brachte die Schlussakkorde, bekannt und dankbar neu beklatscht.

„Es ist, als habe unsere schöne alte Kapelle all die Zeit gewartet, mit Eurer wunderbaren Musik erfüllt zu werden“ – hieß es zum Abschied. „Bitte kommt wieder!“ - „Gern“, so Subow, „vielleicht im nächsten Mai.“