Kommt und singt!

Wann haben Sie das letzte Mal gesungen? Singen ist etwas zutiefst Menschliches. Nur leider trauen sich viele Menschen nicht zu singen. Dabei geht es beim Singen um mehr als den Klang oder die Worte allein. Musik lässt niemanden unbewegt - ein Lied kann bei Trauernden Tränen lösen, pfeifen im Dunkeln die Angst hemmen und manche Arie dringt einem tief ins Herz. Musik bewegt, singen tut gut. Sogar Menschen, die hörgeschädigt sind, empfinden die Schwingungen und lassen sich anstecken vom Rhythmus und der Stimmung, die Musik verbreitet.

 

„Singt dem Herrn ein neues Lied, denn er tut Wunder!“, so ruft es der Beter in Psalm 98 und so lautet auch das Motto für den kommenden Sonntag „Kantate“ - Singt! Im Gottesdienst erinnern wir an das neue Lied von der Auferstehung Jesu. Gott macht alles neu. Er hat für uns den Tod besiegt. Daraus schöpfe ich neue Hoffnung.

 

Jubelt, singt und betet – so lauten die Aufforderungen der nachösterlichen Sonntage in der evangelischen Kirche. Ganz am Anfang steht das Hören: das Hören auf das neue Lied, das Gott selber singt - gegen die Leier vom Tod und der Vergänglichkeit. Ostern ermutigt mich: Kommt und singt!

Das ist der Anfang allen Tuns im Glauben. Und nebenbei tut es auch noch gut!

Probieren Sie es doch einfach mal aus – am Sonntag im Gottesdienst oder zu Hause! Kantate: Singt!

 

Es grüßt Sie herzlich,

Ihre Pfarrerin Ann-Kathrin Peters